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presse@maisberger.com

Presseinformationen bevorzugte PR-Infoquelle von Journalisten





München, 17. Oktober 2006 – Fachjournalisten greifen im Durchschnitt rund 25 Prozent der angebotenen PR-Informationen auf. Presseinformationen werden von ihnen dabei am häufigsten berücksichtigt. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der Münchner PR-Agentur Maisberger zum Rechercheverhalten von Redakteuren.

Auf der Suche nach Informationen werden Journalisten täglich mit einer breiten Palette von PR-Material konfrontiert. Im Durchschnitt greifen sie dabei rund 25 Prozent der angebotenen PR-Informationen auf. Ein Viertel der befragten Journalisten nutzen immerhin zwischen 25 und 50 Prozent, knapp ein Zehntel sogar bis zu 75 Prozent des PR-Inputs. Doch welche Art von PR-Informationen findet dabei die größte Berücksichtigung in den Redaktionen? Am gefragtesten sind ganz klar Presseinformationen (87 Prozent). Auf den Rängen zwei und drei folgen Anwenderberichte (46 Prozent) und Kompetenzartikel (33 Prozent). Interviewangebote (29 Prozent) und sonstige PR-Informationen (7 Prozent) werden von den Befragten weniger häufig aufgegriffen.

Neben den direkt an die Redaktionen gerichteten PR-Informationen nutzen die Journalisten für ihre Recherche auch eine Vielzahl an Veranstaltungen. Persönliche Gespräche (74,7 Prozent) und Interviews (39,4 Prozent) stehen hier besonders hoch im Kurs. Wie schon bei der ersten Umfrage von Maisberger zum Rechercheverhalten von Fachjournalisten im Frühjahr 2005 wird ihnen der höchste Informationsgehalt zugeschrieben. Einen hohen Informationsgehalt von Pressekonferenzen bestätigen lediglich 29,3 Prozent der Journalisten.

Auf die Frage nach der bevorzugten Form von PR-Materialien sind die Befragten einer Meinung: Die große Mehrheit der Journalisten erhält Informationen am liebsten per E-Mail. Nur rund 15 Prozent wünschen eine Zusendung per Post. Darüber hinaus sind Journalisten verstärkt bereit, sich für Informationen im Pressebereich von Websites online zu registrieren. 71,7 Prozent der Befragten zeigen sich mit der Erfassung ihrer Daten einverstanden. Bei der Maisberger-Umfrage im Vorjahr waren es nur 61,5 Prozent.

Maisberger befragte im August dieses Jahres 100 Fachjournalisten, zum Großteil aus Redaktionen der IT- und Industriepresse. Die Trendumfrage ging damit in die zweite Runde. Schon im Frühjahr 2005 hatte die Münchner-PR Agentur mit einer schriftlichen Befragung von 66 Redakteuren das Rechercheverhalten von Fachjournalisten untersucht.