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„Was können wir von Luxusmarken lernen?“



Rolls Royce hat es, Louis Vuitton auch und Prada sowieso – das richtige Maß an Bekanntheitsgrad, emotionalem Werteempfinden und luxuriöser Klientel. Luxusmarken zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Kunden weit mehr als den eigentlichen Produktionswert bezahlen. 








Unter dem Begriff „Luxus“ verstehen wir in der Regel das breite Spektrum an Konsumgütern von teurer Mode und Autos über Delikatessen und Antiquitäten bis hin zu hochpreisigen Reisen und Immobilien. Können aber auch B2B-Unternehmen Luxus-Anbieter sein? Der liechtensteinische Werkzeughersteller Hilti beispielsweise? Baukräne von Liebherr? Oder gibt es eine Luxus-Software?






Diese Fragen stellten sich die Teilnehmer des Maisberger Marketing Circle am 26.11.2009.




 


Die auf Kundenmanagement, Marketing und Vertrieb spezialisierte Strategieberatung KEYLENS begeisterte die Teilnehmer – Marketingexperten der verschiedensten Branchen – mit ihrem Fachvortrag „Was wir von Luxusmarken lernen können“. Gespickt mit einer Reihe anschaulicher Praxisbeispiele und wissenschaftlich fundierten Analysen demonstrierten die KEYLENS-Strategen Dr. Jörg Meurer und Axel Oesterling (ehemals Rolls-Royce-Marketing-Chef), wie sich mit gutem Marketing eine Marke aufbauen – und mit schlechtem zerstören – lässt.






„Entscheidend für alle Marken ist eine klare strategische Ausrichtung: Wo will ich mit meiner Marke in zehn Jahren stehen, welche Kunden möchte ich adressieren? Das ist die Grundlage für alle weiteren Marketing- und Kommunikationsaktivitäten“, so Meurer.




Dass effizientes Marketing nicht immer teuer sein muss, bewies Axel Oesterling mit dem Beispiel Rolls Royce: „Ein simples Get-together potentieller Kunden war für uns mehr Wert als deutschlandweite Roadshows und Anzeigenkampagnen.“ 




 


Die Teilnehmer des Maisberger Marketing Circle zeigten sich begeistert: „Ein Highlight in meinem ‚PR-/Marketing-Alltag’ - ein Plädoyer für die Bedeutung des Wertes der Marke und eines strategischen Marketing-/Marken-Managements! Ich hatte schon lange keinen so erhellenden, und als überzeugter Marketing- und PR-Mann interessanten, erkenntnisreichen wie motivierenden Abend mehr“, so Thomas Aschenbrenner, Senior Marketing Manager bei Microsoft.




 


Als eindrucksvollstes Beispiel einer perfekten Markenkommunikation befanden die Marketiers übrigens ein Musikinstrument: Die Stradivari.


„Sie kommt ganz ohne Marketingaktivitäten aus und brilliert durch ihre schlichte Perfektion“, so Meurer.